Gemeinsam mehr erreichen – unser Netzwerk für die Zukunft

Globale Herausforderungen wie Klimawandel, Ernährungssicherheit und nachhaltiges Wirtschaften lassen sich nur gemeinsam lösen. Die Universität Hohenheim ist deshalb Teil eines starken, internationalen Netzwerks aus Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und gesellschaftlichen Akteuren. Ziel all dieser Kooperationen ist es, Wissen zu teilen, Innovationen voranzutreiben und Forschungsergebnisse in die Praxis zu bringen.

Im Zentrum vieler Aktivitäten steht dabei eines unserer Leitthemen, die Bioökonomie: Ein Zukunftskonzept, in dem biologische Ressourcen intelligent genutzt und so neue Wege für Umwelt, Landwirtschaft und Industrie eröffnet werden. Durch die enge Zusammenarbeit über Forschungsdisziplinen und Ländergrenzen hinweg werden aus lokalen Idee, internationale Ansätze für zukunftsfähige Agrar- und Ernährungssysteme, Ressourcenschonung und Klimaschutz. Dabei verbinden sich naturwissenschaftliche, technische sowie sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven zu ganzheitlichen Lösungen.

Gleichzeitig spielt die internationale Zusammenarbeit in Lehre und Ausbildung eine wichtige Rolle. Internationale Studienprogramme, Austauschformate und gemeinsame Projekte schaffen ein globales Lernumfeldin dem Studierende und Forschende voneinander profitieren und neue Ideen entwickeln können. So entsteht eine vernetzte Generation von Fachkräften, die globale Herausforderungen gemeinsam angehen.

Ein besonderer Fokus liegt auf Partnerschaften mit Regionen des Globalen Südens, insbesondere in Afrika. Hier unterstützt die Universität Hohenheim den Aufbau nachhaltiger Strukturen in Forschung und Lehre, fördert Innovationen und trägt zur Entwicklung zukunftsfähiger Wirtschafts- und Ernährungssysteme bei. Der enge Austausch von Wissen, Daten und Erfahrungen schafft dabei Lösungen, die lokal verankert und zugleich global relevant sind.Aber auch im regionalen Umfeld zeigt sich die Stärke unseres Netzwerks: In enger Zusammenarbeit mit Ministerien, Unternehmen und Forschungspartnern vor Ort werden Forschungsergebnisse in konkrete Anwendungen überführt, von neuen Technologien bis hin zu nachhaltigen Produktionsverfahren.

Unser Netzwerk verbindet somit Ideen, Menschen und Perspektiven. Damit wir aus Forschung Zukunft schaffen können, die dorthin kommt, wo sie gebraucht wird: in die Welt.

Die Euroleague of Life Sciences Universities (ELLS) ist ein internationales Netzwerk von elf europäischen sowie zwei außereuropäischen Partneruniversitäten, das sich auf die Zusammenarbeit im Bereich der Lebenswissenschaften (d. h. Biologie, Human- und Veterinärmedizin, Agrar- und Forstwissenschaften, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften, Umweltwissenschaften und Ökologie, Biotechnologie und viele weitere Fachrichtungen) konzentriert. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die gemeinsame Entwicklung von Lehre und Studium. Für die Universität Hohenheim, die im Januar 2026 den Vorsitz der ELSS übernommen, bietet die ELLS eine wichtige Plattform für den internationalen Austausch in der Lehre. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Partneruniversitäten entstehen vielfältige gemeinsame Studien- und Lehrangebote, die Studierenden ein internationales und interdisziplinäres Studienumfeld ermöglichen. Besonders im Fokus stehen dabei Mobilitätsprogramme, die den Austausch von Studierenden und Mitarbeitenden fördern, sowie Summer Schools, in denen aktuelle Themen der Life Sciences praxisnah vermittelt werden.

Ein zentraler Bestandteil der Netzwerkarbeit ist die Entwicklung und Durchführung gemeinsamer Masterprogramme sowie die jährliche Scientific Student Conference, bei der Studierende aus allen Partneruniversitäten ihre Forschung präsentieren und sich international vernetzen können. Durch diese vielfältigen Aktivitäten trägt die Universität Hohenheim aktiv dazu bei, die Zusammenarbeit in der Lehre innerhalb der ELLS zu stärken und den internationalen Austausch in den Lebenswissenschaften weiter auszubauen.

EuroLeague of Life Sciences Universities (ELLS)

Die ICA (Association for European Life Science Universities) ist ein europaweites Netzwerk von über 50 Universitäten in 29 Ländern, das sich auf die Zusammenarbeit im Bereich der Lebenswissenschaften und Bioökonomie konzentriert. Im Mittelpunkt stehen Themen wie nachhaltige Landwirtschaft, Ernährungssysteme, Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität sowie die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Ziel der ICA ist es, den Übergang zu einer nachhaltigen europäischen und globalen Bioökonomie durch gemeinsame Aktivitäten in Lehre, Forschung und Innovation zu unterstützen.

Die Universität Hohenheim ist nach mehrjähriger Pause seit 2021 wieder Mitglied dieses Netzwerks und bringt sich aktiv in die strategische Weiterentwicklung der ICA ein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Stärkung der Biodiversität als zentrale Grundlage für Klimastabilität, Ernährungssicherheit und die Bereitstellung genetischer Ressourcen für Lebensmittel, Medizin und biobasierte Materialien. Innerhalb der ICA betont die Universität Hohenheim insbesondere die Rolle von Bildung, Forschung und Innovation als zentrale Treiber der nachhaltigen Transformation. An der Universität selbst wird dieser Ansatz unter anderem durch das fakultätsübergreifende Leitthema Bioökonomie sowie durch Einrichtungen wie das Kompetenzzentrum für Biodiversität und integrative Taxonomie (KomBioTa) umgesetzt, das gemeinsam mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart betrieben wird. Ergänzend dazu engagieren sich Studierende und Forschende in Initiativen wie dem Arbeitskreis "Ökologischer Campus", der die Biodiversität auf dem Hohenheimer Campus aktiv fördert.

Durch diese Aktivitäten trägt die Universität Hohenheim dazu bei, Biodiversität stärker in Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei, biobasierte Industrien und Stadtentwicklung zu integrieren und den Übergang zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft innerhalb der europäischen Bioökonomie mitzugestalten.

ICA

Das Innovationsökosystem Bioökonomie in der Region Stuttgart ist ein regionales Kooperationsnetzwerk, das darauf abzielt, die Entwicklung einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaft zu stärken und innovative Lösungen für zentrale Zukunftsfragen wie Ernährung, Klimaschutz und Ressourceneffizienz zu fördern. Dabei werden Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft miteinander vernetzt, um Forschungsergebnisse schneller in praktische Anwendungen zu überführen und neue bioökonomische Technologien gemeinsam weiterzuentwickeln.

Die Universität Hohenheim ist in diesem Ökosystem ein zentraler wissenschaftlicher Partner und bringt insbesondere ihre Expertise in den Agrar-, Lebensmittel- und Biowissenschaften ein. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Beteiligung ist das Projekt C.A.T.A.L.I.S.T., das sich auf die Weiterentwicklung der zellulären Landwirtschaft konzentriert. Ziel ist es, biotechnologische Herstellungsverfahren - etwa für Proteine, Fette oder Aromen, die mit Hilfe von Mikroorganismen und Pilzen produziert werden - vom erfolgreichen Labormaßstab in eine skalierbare, pilotnahe Produktion zu überführen.

Im Rahmen von C.A.T.A.L.I.S.T. entsteht an der Universität Hohenheim eine skalierbare Bioreaktoren-Plattform, die eine zentrale Herausforderung der zellulären Landwirtschaft adressiert: den Übergang von der Forschung zur großtechnischen Anwendung. Für den Aufbau erhält die Universität eine Förderung von 1,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Durch dieses Engagement trägt die Universität Hohenheim wesentlich dazu bei, die Bioökonomie in der Region Stuttgart weiterzuentwickeln und neue, nachhaltige und präzise Verfahren der Lebensmittelproduktion in Richtung industrieller Anwendung zu bringen. Sie unterstützt so die Ziele der Zirkulären Bioökonomiestrategie der Landeshauptstadt Stuttgart sowie der Industriellen Bioökonomiestrategie der Region Stuttgart.

Innovationsökosystem Bioökonomie

https://www.stuttgart.de/wirtschaft/innovationsoekosysteme/biooekonomie/

https://biooekonomie.de/nachrichten/neues-aus-der-biooekonomie/zellulaere-landwirtschaft-aus-dem-bioreaktor-wird-skalierbar

Das S-TEC Zentrum "The Biointelligence Engine" ist ein interdisziplinäres Forschungs- und Transferzentrum des Stuttgart Technology and Innovation Campus (S-TEC). Ziel des Zentrums ist es, Biologie, Ingenieurwissenschaften und Informatik miteinander zu verbinden, um neue Lösungen für Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei das Konzept der Biointelligenz, also die Kombination biologischer Systeme mit digitalen Technologien wie Künstlicher Intelligenz, Sensorik und Automatisierung. Dadurch sollen nachhaltigere, effizientere und widerstandsfähigere Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle entstehen.

Die Universität Hohenheim bringt sich als Partner insbesondere mit ihrer Expertise in den Bereichen Lebenswissenschaften, Agrar- und Ernährungsforschung sowie Nachhaltigkeit ein. Gemeinsam mit weiteren Forschungseinrichtungen und Unternehmen beteiligt sie sich an der Entwicklung und Umsetzung von Projekten, die von ersten Konzeptideen bis hin zu anwendungsnahen Demonstratoren reichen. Zentrale Aktivitäten des Netzwerks umfassen gemeinsame Forschungs- und Innovationsprojekte, Transferformate mit Unternehmen, Workshops, Summer Schools sowie praxisorientierte Pilotprojekte. Dadurch wird der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gestärkt und die Umsetzung neuer Technologien in reale Anwendungen gefördert.

Insgesamt trägt die Universität Hohenheim im Rahmen des S-TEC Zentrums dazu bei, innovative und nachhaltige Lösungen an der Schnittstelle von Biologie und Technologie voranzutreiben und den Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie aktiv mitzugestalten.

S-TEC

https://biointelligence.uni-hohenheim.de/s-techohenheim

https://s-tec.de/zentren/the-biointelligence-engine

Die HERMES (Higher Education and Research in Management of European Universities) ist ein internationales Hochschulnetzwerk im Bereich Management und Economics, das Universitäten aus Europa, den USA, Australien und weiteren Ländern verbindet und die Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und akademischem Austausch fördert. Ziel des Netzwerks ist es, gemeinsame Studienangebote zu entwickeln und die internationale Mobilität von Studierenden, Promovierenden und Lehrenden zu stärken.

Für die Universität Hohenheim ist HERMES besonders relevant im Bereich der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Studiengänge. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Umsetzung von Double- und Multiple-Degree-Programmen, durch die Studierende internationale Studienabschlüsse erwerben können. Darüber hinaus nutzt Hohenheim das Netzwerk intensiv für Studierendenaustausch, gemeinsame Lehrveranstaltungen und kollaborative Lehrformate mit Partneruniversitäten.

Auch die Mobilität von Promovierenden spielt eine wichtige Rolle, ebenso wie der Ausbau von Forschungskooperationen innerhalb des Netzwerks. Inhaltlich konzentriert sich die Zusammenarbeit insbesondere auf Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Data Science, Entrepreneurship und Nachhaltigkeit.

Durch die aktive Beteiligung an HERMES stärkt die Universität Hohenheim ihre internationale Ausrichtung im Bereich Management und Economics und bietet Studierenden sowie Forschenden ein stark vernetztes, global orientiertes Umfeld für Studium und Forschung.

HERMES

CHIKOH (China-Kompetenz in Hohenheim) ist ein strategisches Vorhaben der Universität Hohenheim, das darauf abzielt, die wissenschaftliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenarbeit mit China zu stärken und langfristig auszubauen. Im Mittelpunkt steht der Aufbau von China-Kompetenz innerhalb der Universität, also die gezielte Förderung von Wissen, interkulturellen Fähigkeiten und Netzwerken für erfolgreiche Kooperationen mit chinesischen Partnerinstitutionen.

Ein wichtiger Bestandteil von CHIKOH ist die Förderung von Forschungs- und Austauschformaten zwischen der Universität Hohenheim und chinesischen Partnern, insbesondere im Bereich der Agrar-, Ernährungs- und Umweltwissenschaften. Ein zentrales Beispiel hierfür ist das deutsch-chinesische Graduiertenkolleg AMAIZE-P, das gemeinsam mit der China Agricultural University (CAU) in Peking durchgeführt wird. Seit 2018 forschen dort Promovierende beider Universitäten gemeinsam an einer ressourceneffizienten und nachhaltigeren Nutzung von Phosphat im Maisanbau. Ziel ist es, den Einsatz des weltweit begrenzten Nährstoffs Phosphor zu optimieren und gleichzeitig Überdüngung zu vermeiden.

Darüber hinaus umfasst CHIKOH verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung von Austausch und Zusammenarbeit, darunter Lehr- und Weiterbildungsangebote, Netzwerkaktivitäten sowie Formate wie den Hohenheimer China-Dialog, in dem Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über aktuelle Entwicklungen der deutsch-chinesischen Kooperation diskutieren. Durch diese Aktivitäten trägt die Universität Hohenheim dazu bei, die Beziehungen zu China in Forschung und Lehre nachhaltig zu vertiefen, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler international zu vernetzen und gemeinsame Lösungen für globale Herausforderungen wie nachhaltige Landwirtschaft und Ressourcenschonung zu entwickeln.

CHIKOH

Das Projekt BRIGHT-Futures (Bright Spots in Agriculture - Learning from Today's Models for a Sustainable Future) der Universität Hohenheim ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung und Teil des universitären Schwerpunkts zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen. Ziel des Projekts ist es, erfolgreiche Beispiele nachhaltig wirtschaftender Agrarsysteme ("Bright Spots") zu identifizieren und zu analysieren, um daraus übertragbare Prinzipien für eine nachhaltigere Landwirtschaft abzuleiten.

Im Zentrum steht dabei ein neuer Forschungsansatz: Statt sich ausschließlich auf Probleme und Defizite in der Landwirtschaft zu konzentrieren, untersucht BRIGHT-Futures gezielt bereits funktionierende, nachhaltige Systeme. Diese sogenannten "Bright Spots" zeichnen sich dadurch aus, dass sie ökonomisch tragfähig, sozial gerecht, klimafreundlich und biodiversitätsfördernd sind. Durch die Analyse dieser Beispiele sollen die zugrunde liegenden ökologischen und sozioökonomischen Mechanismen verstanden werden.

Ein besonderer Fokus liegt auf interdisziplinärer Forschung in verschiedenen Regionen weltweit, darunter Deutschland (Baden-Württemberg und Bayern), Indien, Kenia und Mexiko. Dort werden erfolgreiche landwirtschaftliche Systeme vor Ort untersucht, um die Bedingungen und Erfolgsfaktoren nachhaltiger Landwirtschaft besser zu verstehen und vergleichbar zu machen.

Die Universität Hohenheim koordiniert das Projekt und ist mit mehreren Fachgebieten beteiligt, insbesondere aus der Ökologie, Sozialökologie und nachhaltigen Agrarwissenschaft. BRIGHT-Futures ist langfristig angelegt (Förderzeitraum bis 2030/2031) und wird von der Anton- und Petra Ehrmann-Stiftung unterstützt.Durch dieses Projekt trägt die Universität Hohenheim dazu bei, wissenschaftlich fundierte Grundlagen für eine großflächige Transformation hin zu nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen zu entwickeln und erfolgreiche Praxisbeispiele international nutzbar zu machen.

Bright Futures

Das African German Centre for Sustainable and Resilient Food Systems and Applied Agricultural and Food Data Science (UKUDLA) ist ein deutsch-afrikanisches Netzwerk für nachhaltige Ernährungssysteme. Es verbindet Forschung, Ausbildung und Praxis, um Lösungen für die Ernährungssicherung zu entwickeln - besonders in Afrika. Ein Schwerpunkt liegt auf datenbasierten Methoden wie Statistik, Geodaten und künstlicher Intelligenz.

Das Zentrum arbeitet entlang der gesamten Lebensmittelkette - von der Produktion bis zum Konsum - und entwickelt daraus konkrete, anwendbare Lösungen. Dabei greifen die Partner auf über 35 Jahre gemeinsame Erfahrung in Forschung und internationalen Kooperationen zurück. Durch den Austausch von Daten, Infrastruktur und Wissen entstehen innovative Ansätze für nachhaltige Ernährungssysteme.Für die Universität Hohenheim bietet UKUDLA die Möglichkeit, ihre Expertise international einzubringen und eng mit afrikanischen Partnern zusammenzuarbeiten. Gemeinsam werden Fachkräfte ausgebildet, Forschungsprojekte umgesetzt und neue Technologien entwickelt. Gleichzeitig stärkt das Netzwerk die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen und fördert gezielt Vielfalt sowie die Einbindung benachteiligter Institutionen.

UKUDLA ist Teil eines großen Förderprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und wird von deutschen und afrikanischen Partnern gemeinsam getragen. Verschiedene Förderlinien unterstützen dabei Ausbildung, Forschung und den wissenschaftlichen Austausch. So entsteht ein starkes, internationales Netzwerk, das langfristig zur Verbesserung von Ernährungssystemen beiträgt.

UKUDLA

Die African Bioeconomy University (ABU) ist eine Initiative, die als zentrale Plattform für Bioökonomie in Afrika aufgebaut wird. Ihr Ziel ist es, Bildung, Forschung und Innovation zu bündeln, um nachhaltige Lösungen für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu entwickeln.

Dabei nutzt die ABU gezielt Afrikas biologische Ressourcen, wissenschaftliches Wissen und lokale Erfahrungen.Für Afrika eröffnet die ABU neue Chancen: Sie bildet Fachkräfte aus, fördert Innovationen und unterstützt den Aufbau nachhaltiger Wirtschaftsbereiche - etwa in Landwirtschaft, Energie oder Biotechnologie. Gleichzeitig stärkt sie die Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Politik, Wirtschaft und internationalen Partnern.Die Universität Hohenheim bringt ihre Erfahrungen aus der Mitgründung der European Bioeconomy University (EBU) ein und berät die Initiative beim Aufbau der ABU. Dadurch erweitert sie ihren Wirkungsraum über Europa hinaus und unterstützt die internationale Entwicklung der Bioökonomie.

Africa Bioeconomy University (ABU)

Das EIT Food Netzwerk ist eine europäische Innovationsinitiative im Bereich des Lebensmittelsystems, die darauf abzielt, ein nachhaltigeres, gesünderes und vertrauenswürdigeres Ernährungssystem in Europa zu fördern. Dabei vernetzt das Netzwerk Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Start-ups und Verbraucher, um gemeinsam Innovationen entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette zu entwickeln.Die Universität Hohenheim ist als Core Partner aktiv in EIT Food eingebunden und bringt ihre Expertise insbesondere in den Bereichen Agrar- und Lebensmittelwissenschaften sowie Nachhaltigkeit ein. Ein Schwerpunkt der Beteiligung liegt auf der Förderung von Innovation und Unternehmertum, insbesondere durch die Unterstützung von Start-ups und Gründungsinitiativen im Agrifood-Sektor.

Darüber hinaus engagiert sich Hohenheim in Forschungs- und Lehraktivitäten rund um nachhaltige Ernährungssysteme, in internationalen Studierendenprogrammen sowie in praxisnahen Bildungsformaten, die Innovation und Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft stärken. Durch diese Aktivitäten trägt die Universität dazu bei, zukunftsfähige Lösungen für globale Herausforderungen im Lebensmittelsystem zu entwickeln.

EIT Food

Die European Bioeconomy University Alliance (EBU) ist ein Netzwerk von acht europäischen Universitäten, die gemeinsam an Lösungen für eine nachhaltige Zukunft arbeiten. Im Mittelpunkt steht die sogenannte Bioökonomie - also die Nutzung von biologischen Ressourcen, um Umwelt, Wirtschaft und Ernährung nachhaltiger zu gestalten.

Für die Universität Hohenheim bietet die EBU große Vorteile: Sie kann eng mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, Wissen austauschen und gemeinsame Forschungs- und Lehrprojekte entwickeln. Dadurch entstehen neue Ideen und innovative Lösungen, die über Ländergrenzen hinweg wirken.

Die Beteiligung Hohenheims erfolgt vor allem über die Geschäftsstelle Bioökonomie. Als zentrales Ansprechorgan vernetzt sie Forschende innerhalb der Universität sowie mit Partnern in ganz Europa. Durch Projekte, Workshops, und Austausch- und Mobilitätsformate , (u.a. das EBU-Doktrorandennetzwerk Destiny) bringt sich Hohenheim aktiv in das EBU-Netzwerk ein und trägt dazu bei, die Bioökonomie gemeinsam voranzubringen.

European Bioeconomy University (EBU)

 

 


Innerhalb Europas arbeiten wir interdisziplinär und länderübergreifend an Zukunftsthemen wie Bioökonomie, Klimaschutz und nachhaltigen Ernährungs-systemen. Gemeinsame Projekte und Programme stärken den Wissensaustausch und schaffen innovative Ansätze.

In enger Zusammenarbeit mit Ministerien, Unternehmen und Forschungspartnern vor Ort überführen wir Forschungsergebnisse in konkrete Anwendungen. So entstehen passgenaue Lösungen in der Region, im Land sowie im Bund.

Über strategische Netzwerke fördern wir die enge Zusammenarbeit in den Agrar- und Wirtschaftswissenschaften über Kontinente hinweg. Wir arbeiten interdisziplinär an globalen Zukunftsthemen und schaffen so ein exzellentes Umfeld für Forschung, Lehre und akademischen Austausch.

Durch Partnerschaften mit Ländern in Afrika, unterstützen wir den Aufbau nachhaltiger Strukturen in Forschung und Lehre, fördern Innovationen und tragen zur Entwicklung lokal angepasster Lösungen für zukunftsfähige Wirtschafts- und Ernährungssysteme bei.