Wie bleiben wir am Arbeitsplatz gesund und leistungsfähig?

Unsere Forschung untersucht, wie KI bei der Stressbewältigung hilft - und ob sie Menschen mit starkem sozialem Netzwerk anders unterstützt als Personen mit wenig Unterstützung. Dafür entwickeln wir eine anpassbare digitale Toolbox, die in virtuellen Umgebungen trainiert werden kann. KI soll dabei soziale Beziehungen nicht ersetzen, sondern gezielt ergänzen und so psychische Gesundheit und digitale Selbstbestimmung stärken.
Unsere Forschung entwickelt das oft romantisierte Konzept von "Freundschaft am Arbeitsplatz" zu einem praxistauglichen Managementansatz weiter, der durch ein besseres Verständnis sozialer Beziehungen das Arbeitsklima, die Gesundheit und die Produktivität verbessert.
In unserer Forschung entwickeln wir Lösungen dafür, wie New Work auch in präsenzgebundenen und systemrelevanten Berufen funktioniert. New Work bedeutet hier: nicht Homeoffice und völlig freie Zeiteinteilung, sondern mehr Einfluss auf das Wie der Arbeit. Dazu gehören zum Beispiel selbst geplante Schichten, Mitsprache bei Entscheidungen, respektvolle und anerkennende Führung sowie starke gegenseitige Unterstützung im Team.
Mit unserer Forschung tragen wir dazu bei, dass Technostress-Prävention wirkt und Gesundheit, Verantwortung sowie Produktivität stärkt. Dies ist möglich durch klare Regeln, Schulungen und gut gestaltete digitale Arbeitsumgebungen, die Belastungen frühzeitig erkennen und reduzieren. Technostress entsteht z.B. durch zu viele Informationen, ständige Erreichbarkeit oder häufige Änderungen von digitalen Tools.
Wir verwandeln die Angst vor einer "KI-Übernahme" in ein konstruktives Zukunftsbild, in dem Technologien Menschen unterstützen statt sie zu ersetzen. In sensiblen Bereichen wie dem Gesundheitswesen und der Rechtsberatung kann KI standardisierte Routineaufgaben übernehmen, sodass Ärzt:innen und Anwält:innen mehr Zeit für für Patient:innen und Mandant:innen.
Unsere Forschung bringt mehr Vielfalt aus regionaler Herstellung in die Kantine, z.B. mehr Hülsenfrüchte aus regionalem Anbau. Wir entwickeln aber auch pflanzliche Gerichte für Dysphagiepatienten. Da 15-18 Millionen Menschen in Deutschland täglich in Kantinen und Mensen essen, wollen wir hier für noch mehr Wohlbefinden sorgen.